Lilli, Mogli, Phillip, Zicke

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Beitragvon Luci » 08.01.2010 22:06

Nachdem am 24. 12. Amelie gegangen ist, ist ein Tag später mein Fettschwanzrennmausmädchen Lilli gegangen. Sie hatte gerade eine erfolgreiche Integration mit einem Kastraten hinter sich gebracht... Der kleine halbe Herr ist jetzt auf dem Weg zu 2 Mädels.

Mogli ist ein Menschenratz gewesen. Vor 2 Jahren wurde er auf dem Dortmunder Friedhof mit einem Weibchen gefangen. Das Weibchen hatte damals den STreß nicht überlebt. Er kam wo unter, wo man bis vor wenigen Monaten versucht hatte ihn zu integrieren. Der kleine Herr war blind und vermutlich hatte er dadurch nicht die Körpersprache (wie borsteln) sehen können sondern nur gelernt, daß er sofort angegriffen wird. Im September kam er zu mir. Ich hatte es auch versucht. Leider hat es nicht geklappt, er war so auf den Menschen fixiert... Letzten Sonntag mußte er eingeschläfert werden. Er fehlt so sehr...

Phillip kam aus dem Bremer Rattennotfall 2007. Im Juni 2007 kam er, Leptospirose Positiv, mit 3 weiteren zu mir. Die anderen sind schon lange nicht mehr. Er ist gestern gegangen... Uralt, taub und blind. Bis zum Schluß einzelgänger und deshalb Freigänger gewesen...

Zicke, das Shawmädchen, mußte heute das Auge entfernt werden. Sie hat es nicht überlebt. Und das nach erfolgreicher Eigenintegration ihres Männchens, der ganz aus Tübingen herkam.

Ihr fehlt alle. Und ich war froh, daß ihr alle hier gewesen seit.
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Re: Lilli, Mogli, Phillip, Zicke

Beitragvon Kirstin » 10.01.2010 23:36

Bei mir gab es über Weihnachten/Neujahr auch eine Sterbewelle. Ich habe nun nur noch eine Ratte.

Drei Tiere meiner Rattengruppe sind in kurzen Zeitabständen gestorben.

Susi starb bereits Mitte des Jahres. Sie hatte ein schweres Nierenleiden.

Ganz unerwartet starb mein Ottokar. Er hatte einen sehr schnell wachsenden Hirntumor. Innerhalb weniger Tage nach der Entdeckung konnte er sich nicht mehr bewegen. Das traf mich sehr unvorbereitet. Er war mein großer Liebling.

In meiner Halbwildrattengruppe erkrankte zuerst Merlin. Ihm habe ich noch recht lange durch Päppeln und zusätzliche Flüssigkeitsgaben helfen können. Dann starb meine Minusch, die zutraulichste und kleinste meiner Wildlinge. Sie hatte einen inoperablen Tumor im Bauchraum. Ihr folgte kurze Zeit später meine Wildratte Strolch. Nun lebt nur noch die sehr scheue Marielle. Auch ihr sieht man das Alter bereits an. Sie ist aber noch ganz pummelig.

Auch von meiner Stachelmausgruppe gibt es nur noch ein einziges Mädchen. Ihre Schwester hatte sich noch an dem einen Tag den Magen mit Mehlwürmern voll geschlagen, am anderen Tag war sie tot. Ich kann das nicht verstehen. Kann denn ein Herzchen so einfach stehen bleiben? Sonst gibt es meistens eine erkennbare Vorerkrankung.

Außerdem hat mich mein Zwerghamster Raffaelo verlassen, den ich sehr lieb hatte. Ich hatte ihn Mitte des Jahres wegen eines Tumors operieren lassen. Ich bin aus dem Heulen überhaupt nicht mehr herausgekommen.

Traurige Grüße
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Re: Lilli, Mogli, Phillip, Zicke

Beitragvon Luci » 11.01.2010 10:24

ach mensch :traurigsie: :knuddel:
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